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Allzu lange will sich Christian Staps gar nicht mit dem Rückblick beschäftigen. Im Sommer übernahm der bisherige Nachwuchstrainer das Ruder bei der ersten Mannschaft des FC Chemie Triptis und mit ihm ein komplett neuer Trainerstab. Und obwohl die Winterpause immer ein geeigneter Zeitpunkt ist, um eine Zwischenbilanz zu ziehen, richtet sich der Blick in der Rudolf-Harbig-Sportstätte klar nach vorn – und zwar über diese Spielzeit hinaus.

Die Raniser verpassten durch eine überraschende, wie auch verdiente Niederlage den Sprung an die Tabellenspitze. Dementsprechend fiel die Anlayse von SG-Trainer Martin Querengässer enttäuscht aus: „Wir haben in der 1. Halbzteit keinen Männerfußball gezeigt. Nach der Pause kamen wir durch das Gegentor und den Platzverweis noch mehr aus dem Tritt. Bis auf die letzten 10 Minuten, wo wir in Unterzahl noch mal etwas Druck aufbauten, haben wir alles vermissen lassen, was uns zuletzt auszeichnete.

Die Grün-Weißen fanden wieder in die Erfolgsspur zurück und konnten einen schwer erkämpften Arbeitssieg einfahren. In einer vor der Pause ereignisarmen Partie hatten die Platzherren zwar optische Vorteile, doch in Führung gingen die gut dagegen haltenden Gäste durch einen von Weiß verwandelten Foulstrafstoß. Tanna zwar um eine schnelle Antwort bemüht, aber die Offensivaktionen waren vor der Pause zu ungenau beziehungsweise ohne Durchschlagskraft.

Der FSV Orlatal zeigte sich von der Heimniederlage gegen Oettersdorf gut erholt und siegte in Triptis verdient. „Diesmal haben wir weniger Chancen als in der Vorwoche gebraucht, um unsere Tore zu erzielen.“, so ein zufriedener Trainer Jens Reich. Seine Elf war in der Offensive zielstrebiger, sorgte über die Außen immer wieder für Gefahr. Damit hatten die Platzherren ihre Probleme.

Den Ebersdorfern war es am Ende egal, wie der Dreier zustande kam. Sie verbuchten im Tabellenkeller einen wichtigen Sieg. Für Trainer Rico Thiel war es „ein dreckiges 1:0, ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg, auf dem man aufbauen kann.“ Seine Mannschaft „hat sich nicht hängen lassen, vor allem nach der Ampelkarte.“ Gäste-Trainer Christian Staps haderte mit seiner Elf wegen der „schwachen Chancenverwertung, ließen zuviel liegen“.

Oppurgs Spielleiter Jürgen Rosenberger sprach nach dem Spiel „von einem verdienten Sieg, da wir die klareren Chancen besaßen.“ Und die Schwalme-Elf hatte vor 352 Zuschauern auch den besseren Start. So stellten Rein aus spitzem Winkel und Muhammad Torwart Flamm frühzeitig auf die Probe. Die Chemiker dagegen setzten in der 17. Minute das erste Achtungszeichen, als Enev einen Freistoß quer zu Reupsch legte, aber Klötzing im Tor bereinigte den Schuss im Nachfassen.

Die Hirschberger warten zwar weiterhin auf den ersten Sieg, konnten aber wenigstens dem favorisierten FC Chemie einen Punkt abtrotzen, den sie sich durch ihren Kampfgeist verdienten. FSV-Vorsitzender Bernd Rösner nach dem Spiel: „Es war eine gerechte Punkteteilung, obwohl Triptis die reifere Spielanlage besaß und in der 2. Halbzeit zunächst besser war. Wir haben uns den Punkt aber durch unseren kämpferischen Einsatz verdient.“

Nach diesem Sieg behielten die Oettersdorfer als einzige Mannschaft weiterhin eine weiße Weste und sind neuer Tabellenführer der Kreisliga, Staffel B. „Die erste Halbzeit war top von uns, die zweite Halbzeit dagegen war ein Flop. Wir verpassten das 3:0. Triptis war nach der Pause besser. Ein Unentschieden wäre am Ende gerecht gewesen. Aber wir nehmen den Sieg gern mit.“, so Oettersdorfs Trainer Alexander Schuldes.

Durch einen knappen Sieg in einer spielerisch mäßigen Partie übernimmt der FC Chemie die Tabellenführung. Torschütze des Tages war Daniel Weiß, der in der 76. Minute einen an Linke verwirkten Foulstrafstoß sicher verwandelte. Die Platzherren hatten vor der Pause Vorteile, konnten aber diese nicht ummünzen. Auf der anderen Seite versuchte es der SVM meist mit langen Bällen, aber auch diese verpufften wirkungslos.

Die Rennstädter warten auch im dritten Spiel weiter auf den ersten Sieg, während die Gäste ihren furiosen Sieg gegen Oppurg mit diesem Dreier vergoldeten. Unterm Strich waren die Triptiser effektiver im Abschluss und waren cleverer im Spielverlauf. Dagegen nutzten die Rennstädter ihre Chancen nicht, sonst hätte die Partie auch einen anderen Ausgang nehmen können. Vor allem in den ersten 30 Minuten bestimmte der FSV die Szenerie, konnte aber die vorhandenen Chancen vor allem durch Kunte und Schmidt nicht nutzen.

   

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